Broken Chair symbolisiert die Ablehnung von Gewalt gegen Zivilisten in bewaffneten Konflikten.

Das Projekt Broken Chair wurde 1997 von der humanitären Organisation Handicap International ins Leben gerufen, die damit an alle Staaten appellieren wollte, das Übereinkommen über das Verbot der Antipersonenminen zu unterzeichnen.

Handicap International wurde 1982 gegründet, um den 6'000 durch diese Waffe verstümmelten kambodschanischen Flüchtlingen gezielt Hilfe zu leisten. Die Organisation ist Mitbegründerin der internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL) – Co-Nobelpreisträgerin 1997 – und der internationalen Koalition für das Verbot von Streumunition von 2003. Ab 2016 engagiert sich die Organisation in einem neuen Feldzug für die Ablehnung bewaffneter Gewalt gegen Zivilpersonen.

Die Organisation führt Advocacy-und Minenräumungsaktionen sowie Projekte zur Prävention von Minenunfällen durch und leistet Opferhilfe. Sie ist zu einem Leader der weltweiten Kampagne gegen „Kriegsmittelrückstände“ geworden: Minen, Streubomben und andere Blindgänger, mit denen ehemalige Konfliktzonen verseucht sind.

Minenräumung, Vernichtung und Prävention

Seit 1993 beteiligen sich die Minenräumer von Handicap International in Kambodscha, Mosambik, Laos, Afghanistan, in der Demokratischen Republik Kongo, im Libanon und in Tschad, in Bosnien und im Kosovo an der Beseitigung von Minen, Streubomben und anderen Sprengfallen. Sie entfernen die zahllosen explosiven Kriegsmittelrückstände aus dem Boden und befreien ihn von der permanenten Bedrohung, die von ihnen ausgeht, um ihn an die Zivilbevölkerungen zurückzugeben. Ausserdem führen sie Projekte zur Risikoaufklärung und Sensibilisierung für die Gefahren durch, denen Kinder ganz besonders ausgesetzt sind.
(c) JJBernard

Advocacyarbeit

Die Legitimierung der Zeugenberichterstattung und Advocacyarbeit von Handicap International basiert auf praktischer Erfahrung sowie auf dem Engagement Seite an Seite mit der Bevölkerung. Handicap International hat 1992 gegen Antipersonenminen mobilisiert und 2003 gegen Streubomben. Heute kämpft die Organisation gegen den Einsatz von Explosivwaffen in besiedelten Gebieten, der internationales Völkerrecht verletzt. Und sie unterstützt ihre Partner vor Ort, um die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Rechte der Menschen mit Behinderungen zu fördern.
ONU(c) Genevetourisme-2

Unterstützung für die Opfer

Handicap International wurde 1982 gegründet, um durch Antipersonenminen verletzte kambodschanische Flüchtlinge mit Prothesen zu versorgen und mit Rehabilitationsbehandlungen zu unterstützen. Die Hilfsorganisation hat sich auf Rehabilitationstechniken spezialisiert, die sich besonders in Notsituationen bewähren. Sie bietet Pflegedienstleistungen für verletzte Konfliktopfer an oder baut diese aus. Ihre spezialisierten Teams begleiten die Opfer dauerhaft, um ihnen den Zugang zu sozialen, schulischen, beruflichen, sportlichen, staatsbürgerlichen und kulturellen Aktivitäten zu sichern, auf die sie ein Anrecht haben, damit sie „aufrecht leben“ können.
(c) JaweedTanveer

Mit heute über 300 Projekten in rund 60 Ländern hat die Organisation ihr Mandat auf alle Personen mit Behinderungen und besonders schutzbedürftige Personen ausgeweitet. Weltweit kommen über 1 Million Personen in den Genuss der Hilfe von Handicap International. In Notsituationen und in der Entwicklungsarbeit ist Handicap International die weltweit führende Organisation für deren Integration in die internationalen Solidaritätsinitiativen.

2009 gründeten die acht nationalen Vereine, die nach und nach in Frankreich, Belgien, in der Schweiz, in England, Deutschland, Kanada und den USA entstanden sind, die Föderation Handicap International, und 2014 die Stiftung Handicap International. Erfahren Sie mehr über die Aktionen des Vereins in Ihrem Wohnsitzland:

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